Freitag, 17. März 2017

An diesem Märzwochenende

werde ich mich an meinem Garten freuen ...




werde ich einen Kuchen backen ...




werde ich bewußt und ohne Ablenkung Musik hören ...




werde ich einen Hobby- und Kunsthandwerkermarkt besuchen ...




werde ich mit meiner Freundin Tee trinken ...




werde ich Frühlingsboten im Wald suchen ...



Werde ich mich einfach am März freuen !

* * * * *

Mit mir freut sich Rübe, eine Puppe nach Art der Waldorf Puppen. Sie wurde von mir genäht und ist in meinem DaWanda-Shop erhältlich.









* * * * *

Für Frau Roesis 5minutencollage" habe ich gesucht und gefunden: Gelb und Orange. Ein Dreamteam und eine Freude für wintermüde Augen :)





Ein Gedicht, Gedanken zum Vorfrühling, erfreut mich - 
und vielleicht euch?


Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,
greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit uns Land und Zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.

R. M Rilke


Es ist die Zärtlichkeit, die diesen Monat adelt. Kleine Pflanzenköpfe, zarteste grüne Blätter und liebkosende Sonnenstrahlen, machen diesen Monat für mich besonders, machen den März so besonders.

Ich wünsche euch liebevolle Sonnenstrahlen, zarte Freude, die nur der Vorfrühling schenkt - und ein wunderschönes Wochenende!








Mittwoch, 1. März 2017

Mein Pavillon im Februar

ist noch sehr winterlich. Er steht dieses Jahr im Fokus des 12tel Blick. Der 12tel Blick, ein Fotoprojekt von Tabea Heinicker, lädt ein, jeden Monat einen besonderen Blick festzuhalten.
Es war kalt im Februar, Schnee und Eis haben den Monat begleitet. Abgelöst von Regen, der meinem Tatendrang hinsichtlich des nötigen Rosenschnitts und den Schnitt des Geissblattes hier sehr bremst. 

Aber! Erste Frühlingsboten wagen sich aus der kalten Erde, 
verheißen Sonne und frohes Tun.



















Sonnengelb wird es auf der Collage für "frau roesis 5minutencollage". Ich bin wieder so spät mit meinem Beitrag und hoffe, dass er noch mit hinein darf, in den Februar.



Das Bilder-Ping-Pong im Februar, geht dieses Mal auf die Reise. Das Impulsfoto im Februar kommt von Ghislana und ihren traumhaften Jahreszeitenbriefen hierGemeinsam mit Lucia, deren Blog Schreibtischwelten hier zu finden ist, werden in dieser monatlich stattfindenden Blogaktion (Bilder-Pingpong) Impulsfotos in die Runde geworfen, die auffordern zu kreativem Tun. Nähere Infos lest bitte hier.

Es ist der Weg, der uns glücklich macht, nicht das Ziel ...

Dan Millmann hat mich inspiriert. Sein Film "Der Pfad des friedvollen Kriegers" hat mich mitgenommen, mich erinnert. Daran, wie wichtig es ist auf dem Weg zu bleiben, auf der Reise und, dass das Ankommen im Vergleich dazu eine andere Wertigkeit hat.
Danke, liebe Ghislana, für dieses wundervolle Foto!

Ich bin gespannt, wohin die Reise im März geht. Es ist der Weg, der uns glücklich macht, nicht das Ziel!

Eine gute Reise allen im März. Heute ist meteorologischer Frühlingsbeginn. Am 8. März ist der internationale Frauentag. Am 21. März ist Ostara, die Frühjahrs- Tagundnachtgleiche.





Donnerstag, 2. Februar 2017

Visionensuche

Das Lichtfest Imbolc - Lichtmeß findet in diesen Tagen statt. Die Zeit der Winterfeste endet, die Energien verändern sich. Begonnen mit der Herbst- Tag und Nachtgleiche, Halloween/ Samhain und der Winter- Tag und Nachtgleiche, ist dies die letzte "Station" der Alten im Jahreskreis. Hier, um Imbolc, wird sie zur jungfräulichen Göttin. Es ist für mich die Mondin in ihrer jugendlichen Erscheinung.



 Die Tage werden nun deutlich länger und erlauben uns, unsere Wünsche und Träume in den Frühling zu schicken. In dieser Jugendlichkeit, der luftigen Freiheit und unserer intellektuellen Stärke, sind wir bereit auf Visionensuche zu gehen. Wissend, dass die Quelle in uns ist, sind wir bereit zu wagen 
und zu suchen.

Indem wir dem inneren Wissen vertrauen, verbinden wir uns mit dieser Kraft. Wir entwickeln mehr und mehr Bewußtsein, mit dem Gefühl der Wahrheit und dem Vertrauen in die eigene innere Stärke. Dinge werden klar, wie von selbst geschieht Erkennen. 


* * * * *


Weil ich es sehr passend finde, möchte ich noch das Gedicht Vorsatz von  Dawna Markova zitieren. Ich fand es im Adventskalender "Der andere Advent" des Andere Zeiten e.V.





"Ich möchte kein ungelebtes Leben sterben. 
Ich werde nicht in Angst leben abzustürzen 
oder Feuer zu fangen. 

Ich ziehe es vor, meine Tage zu bewohnen, 
meinem Leben zu erlauben mich zu öffnen, 
mich weniger ängstlich zu machen, zugänglicher, 
mein Herz freizumachen bis es ein Flügel wird, 
eine Fackel, ein Versprechen. 

Ich ziehe es vor meine Wichtigkeit zu riskieren; 
zu leben so daß was zu mir als Samen kommt 
zum Nächsten als Blüte geht und das was zu mir 
als Blüte kommt, als Frucht weitergeht."




Dawna Markova

  





Dienstag, 31. Januar 2017

Wo ist er geblieben

der Januar? So sehr der erste Monat des neuen Jahres herbei gesehnt wurde, so schnell ist er auch Vergangenheit. Wieder habe ich das Empfinden, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Halte Rückschau und frage mich, ob ich auch nichts vergessen habe, in diesem Monat ...


Mein erstes Bild im neuen Jahr, erinnert mit den gefalteten Händen noch sehr an einen Engel. Ja, der Dezember schwingt da noch mit.


Winterlich und noch sehr wirr ist mein Pavillon. Er wird dieses Jahr im Fokus des 12tel Blicks stehen. Der 12tel Blick, ein Fotoprojekt von Tabea Heinicker, lädt ein, jeden Monat einen besonderen Blick festzuhalten. Mein Blick will dieses Jahr das Werden und Vergehen im Garten festhalten. Ein Widerspruch in sich, ja ...


Ein weiteres feines Projekt, ist frau roesis 5minutencollage. Ich bin sehr spät, mit meinem Beitrag "schwarz-weiss", und gelobe Besserung.

Besserung erwarte ich mir im Februar vom derzeitigen Wetter. Winterzauber wäre schön, von dem träumen wir gerade hier. Schmuddelwetter haben wir, Erkältungswetter und die heiß ersehnte Stunde mehr am Tag  ist leider noch zu oft dunkel und trübselig. 
Zum Thema Januar fiel mir ein Gedicht von Franz Kafka in die Hände:

Sechzehnter Januar

Sechzehnter Januar. Es war in der letzten

Woche wie ein Zusammenbruch. Unmöglichkeit
zu schlafen, Unmöglichkeit zu wachen
Unmöglichkeit das Leben genauer die
Aufeinanderfolge des Lebens zu ertragen.
Die Uhren stimmen nicht überein.
Die Innere jagt in einer teuflischen oder
dämonischen, oder jedenfalls unmenschlichen
Art. Die Äussere geht stockend ihren
gewöhnlichen Gang. Was kann andres
geschehn als daß sich die zwei
verschiedenen Welten trennen und sie trennen
sich, oder reißen zu mindestens in einer
fürchterlichen Art. Die Einsamkeit die mir
zum größten Teil seit je
heraufgezwungen war zum Teil von mir gesucht
wurde, (doch was war auch dies andere als Zwang)
wird jetzt ganz unzweideutig und geht auf das
Äusserste wohin führt sie? Sie kann
dies scheint am zwingendsten zum Irrsinn führen.
Darüber kann nichts weiter ausgesagt werden.
Die Jagd geht durch mich und zerreißt mich.
Oder aber ich kann - sei es auch nur zum einzigsten
Teil mich aufrecht erhalten, lasse mich also von der Jagd
tragen. Wohin komme ich dann? Jagd ist ja nur ein
Bild - man kann auch sagen: Ansturm gegen die
letzte, irdische Grenze.



* * * * *



Hatschi, ihr Lieben. Macht es gut!









Dienstag, 17. Januar 2017

Bilder-Pingpong im Januar

Das Impulsfoto im Januar kommt von Lucia. Es ist entstanden in ihren wunderbaren Schreibtischwelten hier. Gemeinsam mit Ghislana, deren Blog Jahreszeitenbriefe hier zu finden ist, werden in der monatlichen Blogaktion (Bilder-Pingpong) Impulsfotos in die Runde geworfen, die auffordern zu kreativem Tun. Nähere Infos lest bitte hier.


Das ziegelrote Dach, weckte in mir die Assoziation "Dachkammerpoet". Unter Dächern wird gelebt, geliebt, geschrieben, und so vieles mehr...  Dranbleiben an Erleuchtung ist immer wieder mein Thema. So flogen die Dachziegel in die Luft und hatten die Worte eines meiner Gedichte im Gepäck.




 Der zweite Impuls brachte die Ziegel zum Schweben. Das rote Transparentpapier symbolisiert die Schwierigkeiten, denen man auf dem Weg der Erleuchtung begegnet. Die Transparenz ist gewollt. Sie verweist auf das Dahinterliegende, das nicht verschwindet, sondern stets vorhanden ist.


 Eine "verspielte" Variante konnte ich mir als Kind der 60er Jahre nicht verkneifen. Vielleicht kennen einige von Euch noch die Pril-Blumen, die an allen möglichen und unmöglichen Orten aufgeklebt wurden. Ich mochte sie, da sie Farbe in einen eher monochromen Alltag brachten.
Also gab es Blümchen auf dem Dach, mit deren Hilfe Worte irgendwie leichter werden ...




Liebe

das Gesetz des Anfangs
lädt ein,
zum
Resonanzen sammeln

die Kunst des Zusammenlebens
sucht Polarität,
und findet
Spiegel im Schatten

Spielregeln in der Mitte
kultiviert,
um
Leben zu überstehen

Dranbleiben an Erleuchtung



Klingt doch eigentlich ganz einfach, oder? Was meint ihr?
Habt eine gute Zeit und seid herzlich gegrüßt ...