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Montag, 7. Mai 2018

Im Mai






Es ist nicht zu spät… sagte der Engel.
Auch wenn die Welt ein Chaos ist…
Auch wenn du nicht so jung bist…
Auch wenn du Fehler gemacht hast und Angst hast
Es ist nicht zu spät…
Und dann sah ich die Welt durch die Augen der Engel…
Ich sah die Farben, die ich malen konnte
Die Brücken, die ich bauen konnte
Das Leben, das ich berühren konnte
Die Träume, die noch wahr werden könnten
Und es wurde mir sehr klar…
Dass es nicht zu spät ist.


Ron Atchison


Sonntag, 3. Dezember 2017

Kennt Ihr das?

Eigentlich möchte man gerne noch ein paar Dinge erledigen, die über die Woche liegen geblieben sind. 

 
Doch dann zündet man hier ein Kerzlein an, füttert den CD-Player mit schöner Musik und verblättert sich in Büchern mit Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsliedern. 






So ging es mir heute Morgen. Draußen war nur Schneematsch und Regen. Drinnen hatte ich heißen Tee und meine Bücher. So kam ich ins Nachdenken und Träumen. Auch über die gestrige Geschichte von Iris Macke, aus dem Adventskalender von Andere Zeiten, hier der Link. Die feinen Geschichten und Impulse des Kalenders werden mich auch dieses Jahr wieder durch die Weihnachtszeit begleiten.



Einen guten und entspannten 1. Advent wünsche ich Euch! Habt besinnliche Stunden und eine lichtvolle Zeit. 



















Mittwoch, 29. November 2017

Zum letzten Mal

  wird das Bilder-Pingpong gespielt. Ghislana - Jahreszeitenbriefe und Lucia - Schreibtischwelten sind die Gastgeberinnen. Das Motiv der Abschlussrunde passt so wunderbar zum November. Stufen ... und Blätter ... ja, das hat schon was. Es gibt dazu eine Erinnerung aus meiner frühen Lüneburger Zeit. Die Jahreszeit Herbst, Blätter auf dem Boden durch die ich laufe und das Rot einiger schöner alten Backsteinhäuser so nahe, dass ich nur einen Arm ausstrecken muß, um sie zu berühren.




Ich habe mich für eine Mixed Media-Collage entschieden. Einen  Ausschnitt (des Ursprungsfotos) in schwarz-weiß, den ich auf Aquarellpapier ausgedruckt und mit Aquarellfarben vertieft  habe.


Danach habe ich Streifen des Ausdrucks auf  verschiedene Baumwollstoffe genäht. Die Stoffe waren leider zu dünn, sodass beim Aufnähen der Papiere Falten entstanden sind.


Später habe ich noch Quadrate gesteppt - und mich über weitere Falten "geärgert" . Die Verarbeitung beider Materialien war hier zwar schwierig,  aber ich hoffe mit festerem Stoff ein besseres=glatteres Resultat zu erzielen. Oder ich arbeite ein Vlies ein.


Helles Licht ist hier bei uns gerade wieder sehr selten. Dem entsprechend sind leider die Fotos etwas unscharf. 



Ich danke den beiden Gastgeberinnen Lucia und Ghislana sehr sehr herzlich für die vielen tollen Bilder-Pingpongs! Es waren so schöne Fotos und noch schönere kreative Ideen der mitmachenden Bloggerinnen zu betrachten, zu bestaunen und sich selber daran zu versuchen.
    















Montag, 20. November 2017

Es dauert ja derzeit eine Weile,

 bis ich neue Projekte im Bloggerland mitbekomme. Bei lieben Blogfreundinnen habe ich Kunstwerke bewundert, die  an  Holunders "Eye Poetry"  teilnehmen. Lyrik und Literatur liebe ich - deshalb gefällt mir die Idee der "Lyrik fürs Auge, bzw. "Literarisches für das Auge umgesetzt" sehr. Die kreative Herausforderung für Oktober/ November ist ein Haiku von Fujiwara no Sadaie.


Verstreute Blüten
Jagt vor sich her und holt ein
Der jähe Sturmwind


Andrea ermunter dazu, den Weg, die Idee zum fertigen Werk zu dokumentieren. Hier zeige ich Euch nun meinen Weg zum Bild. Meine Idee waren nicht Blüten, sondern (Herbst)Blätter, die der Wind vor sich her treibt.



Mit Acrylfarben habe ich Blätter auf Stoffmuster gestempelt. Mein Symbol für diese Jahreszeit. Die Natur zieht sich zurück, die Tage werden kürzer. Gedanken zu Vergänglichkeit und Abschiednehmen, Loslassen und Sterben tauchen auf.









Nach dem Trocknen habe ich die Blätter ausgeschnitten und auf der grundierten Leinwand ausgebreitet. Für die Blätter habe ich Erdtöne gewählt. Der Hintergrund wurde blau - der Himmel als Erinnerung an die Sommertage, als die Blätter noch grün waren. 

Die Spirale als Symbol für den Reigen der Jahreszeiten, den wiederkehrenden Jahreskreis.  






Nun noch eine "kleine" Bilderflut von Marie. Sie ist vor gut einer Woche  bei mir eingezogen. Adoptiert habe ich sie über einen Rumänischen Tierschutzverein. Sie ist unglaublich klein, quirlig (deshalb sind die Fotos unscharf) und sehr liebevoll. 








Bei den Newslichtern habe ich ein schönes Zitat von Astrid Lindgren  gesehen, das prima zu ihr passt:




















Dienstag, 7. November 2017

Es gibt diese Novembertage

da scheint alles grau. Es regnet, nicht nur der Himmel ist grau, und von der Farbenpracht des Goldenen Herbstes ist nichts zu sehen oder zu spüren. Dann ist es Zeit für einen Bummel durch Lüneburg.



Zeit für das Rot der Klinker, die Herbstfarben der Gehwege, das  Moosgrün an Wänden und Dächern. Farben einer Stadt.



Mein Weg führt mich zu St. Nicolai, im Wasserviertel der Lüneburger Innenstadt. Fast versteckt, hinter anderen Häusern, fällt mir im Winter stets ihr beleuchteter Kirchturm auf.


Auch heute entdecke ich Lichter, die von Draußen nicht sichtbar waren.


Die Lampen im Kirchenschiff leuchten freundlich und führen den Blick hinauf,


zum Sternengewölbe mit den achtzackigen Sternen.


Achtsam laufe ich auf uralten Mustern

die hinführen zu einem besonderen Raum.



Den Raum der Stille, in der Krypta. 
Ich laufe weiter durch enge Gassen


 vorbei an Lüneburgs größtem Platz, dem Sande. Und weil heute Zeit für Kirchen zu sein scheint, 



weiter zur Kirche St. Johannis, die sich mit einem Luthertor schmückt.





Vom Bahnhof kommend, war sie mir einst ein Gruß zu jedem Arbeitstag.


Ich mache einen Abstecher an die Ilmenau, Lüneburgs Fluß -


und bin verzaubert, von der Idylle, die sich inmitten der Stadt einfach so der Betrachterin öffnet. 


  
Im Ostpreussischen Landesmuseum findet ein Museumsmarkt statt. Die Adventszeit ist nahe und überall finden Märkte statt. Diesen besuche ich heute gerne.



  Lasse mich finden von zwei antiquarischen Büchern zum Thema Pommern, der Heimat meiner Mutter. Auch kaufe ich warme, handgestrickte Socken für kalte Herbsttage. 

Wieder Zuhause begrüßt mich der herbstliche Garten und ich bin froh, 



über die warmen Socken, die ich gekauft habe und die nun zusammen mit den neuen Büchern auf meinem Nachttisch liegen.